NRW-weites Weiterbildungsprogramm: Teaching in the Digital Age (TiDA)

Das Ziel ist die Weiterentwicklung der digitalen Lehrkompetenzen von Hochschullehrenden.

TiDA bildet einen zentralen Bestandteil des Verbundprojektes HD@DH.nrw – Hochschuldidaktik im digitalen Zeitalter, das sich an alle Lehrenden der Hochschulen in NRW richtet. Es verfolgt das Ziel, sowohl Einsteigern in der digitalen Lehre als auch digital erfahrenen Lehrenden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer digitalen Lehrkompetenzen anzubieten. Zur Erreichung dieser Zielsetzung werden verschiedene Formate und Angebote zur Verfügung gestellt:

... erlauben die Weiterbildung zu spezifischen Themen im Bereich der digitalen Lehre, wie z.B. die Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen Studierender mit Hilfe von ePortfolios, das Auswählen, Anpassen und Erstellen von digitalen Ressourcen oder der Einsatz von semesterbegleitenden Selbstassessments.

Das semesterübergreifende Format erlaubt die intensive Auseinandersetzung mit der (digitalen) Lehrpraxis. Hochschullehrenden aus NRW bietet sich dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen interessierten Lehrenden an einer individuellen Fragestellung der digitalen Lehre zu arbeiten und die eigene Lehre so weiterzuentwickeln. Das DTL besteht dabei aus mehreren Bestandteilen bzw. Phasen: Neben der selbstständigen Auseinandersetzung mit der eigenen Problemstellung finden regelmäßige Treffen in Kleingruppen, begleitet durch einen Coach des TiDA-Teams, sowie mit der DTL-Kohorte statt. Zudem sind insgesamt 5 dreistündige Kollektiv-Treffen angesetzt, welche die Reflexion vergangener Phasen sowie die Einführung in eine neue Phase unterstützen. Nach Abschluss des DTL findet außerdem ein Alumnitreffen statt. Weitere Informationen zu dem DTL erhalten Sie auf der Webseite des Projektes HD@DH.nrw.

Die Grundlage für das Weiterbildungsprogramm TiDA stellt das European Framework for the Digital Competence of Educators (DigCompEdu) der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) der EU dar. Im Rahmen des DigCompEdu werden verschiedene Kompetenzfelder beschrieben, welche die Fähigkeiten und Fertigkeiten abbilden, die für die erfolgreiche Bewältigung gegenwärtiger (und zukünftiger) Anforderungen in der digitalen Lehre erforderlich sind. Weitere Informationen zu dem DigCompEdu finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Grafik des European Framework for the Digital Competence of Educators (DigCompEdu) mit sechs berufsspezifischen Kompetenzfeldern mit insgesamt 22 Kompetenzen
Quelle: kurzelinks.de/HFD-digicompedu

Neben der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sind sechs weitere Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen an der  Durchführung des Weiterbildungsprogramms involviert und übernehmen eine Schnittstellen-/ Koordinationsfunktion oder die Bearbeitung eines spezifischen Themenfeldes, das sich aus mehreren Kompetenzbereichen zusammensetzt. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg trägt die Verantwortung für das Themenfeld „Lernprozesse digital gestalten und unterstützen“ und erarbeitet im Zuge dessen Weiterbildungsangebote, welche den Lehrenden Kompetenzen zur Förderung des digitalen Lernens vermitteln sollen.