H-BRS plant Projekt mit Hochschule aus Ruanda

Mittwoch, 23. Februar 2022
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) möchte das Ruhengeri Institute of Higher Education aus Ruanda beim Aufbau eines neuen Studienganges im Bereich der Erneuerbaren Energien unterstützen. Gemeinsam mit weiteren Partnern haben die beiden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften einen Projektantrag für das Programm Erasmus+ der Europäischen Union eingereicht, Titel: „Growing Rwanda Energy Awareness Through highER education (GREATER). Die Universität Parma koordiniert das Projekt.
Treffen mit Hochschulvertretern aus Ruanda Rone Yousif Tanja Clees Fabien Hagenimana Luciana Stortoni Fabian Tenk Februar 2022 Foto Daniela Greulich
Gruppenfoto mit Solaranlage auf dem Campus Sankt Augustin, v. l.: Rone Yousif (IZNE), Tanja Clees (EMT), Pater Fabien Hagenimana (INES Ruhengeri), Luciana Stortoni (INES Ruhengeri), Fabian Tenk (ZWT). Foto: Daniela Greulich

„Gerne unterstützen wir INES Ruhengeri dabei, einen neuen Studiengang im Bereich der Erneuerbaren Energien aufzubauen, um junge Menschen passend zur speziellen Situation in Ruanda auf den Aufbau einer nachhaltigen Energieinfrastruktur vorzubereiten. Insbesondere durch gemeinsame Projektarbeiten sollen Studierende und Lehrende beider Hochschulen voneinander lernen“, sagt Professorin Tanja Clees, die ebenso wie Professor Marco Jung, Derk Gonschor und Professorin Stefanie Meilinger an dem Projekt beteiligt ist.

Clees tauschte sich jetzt mit Pater Fabien Hagenimana, dem Vizekanzler von INES Ruhengeri, bei dessen Besuch in Sankt Augustin über neue Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien aus und erläuterte ihm die Forschungsschwerpunkte der H-BRS. „Wir möchten ein Netzwerk aufbauen“, sagte Hagenimana. Die INES Ruhengeri liegt im Norden Ruandas und ist die einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Land; sie hat 3200 Studierende. Hagenimana erhofft sich von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der H-BRS Impulse für den Aufbau des neuen Studienganges. Die H-BRS wurde Teil des Projektes, weil sie sowohl im Bereich der Erneuerbaren Energien als auch bei der Digitalisierung über passendes Lehrmaterial und viel Erfahrung in der Lehre verfüge, so Clees, die auch Mitglied des Instituts für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) ist. Zudem könne sie die ruandische Hochschule beim Aufbau von virtuellen Labors unterstützen.