Blended Learning

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Was versteht man darunter?

Unter „klassischer Lehre“ versteht man meistens das, was im Präsenzunterricht stattfindet. So wie man es aus der Schule kennt. Heute sind aber auch Online-Lernangebote keine Besonderheit mehr. In der beruflichen Weiterbildung kommen beispielsweise häufig digitale Lernmodule zum Einsatz. Auch MOOCs (Massive Open Online Courses) stellen eine weit verbreitete Form des digitalen Lernens dar, bei der Tausende von Teilnehmern online neue Wissensgebiete erschließen.

Diese beiden Formen des Lernens, also Präsenz- und Online-Lehre, lassen sich sehr gut kombinieren. Das, was dabei entsteht, nennt man Blended Learning, also „gemischtes Lernen.“

Besonders wichtig ist die richtige Verzahnung beim Blended Learning, also die Abstimmung von Online-Phasen auf nachfolgende Präsenzphasen (und umgekehrt). Wenn etwas online erarbeitet wurde oder sich Fragen ergeben, dann muss man in der Präsenzphase darauf eingehen. So ermöglichen Sie den Studierenden eine in sich geschlossene Lernerfahrung.

Der Vorteil?

Man kann so die Vorteile des Präsenzunterrichts einerseits und der Online-Lehre andererseits nutzen. Beispielsweise indem man LEA online zur Vermittlung der theoretischen Inhalte, zur Übung und zur Bereitstellung von Feedback für die Studierenden nutzt. In der Präsenzlehre bleibt dadurch mehr Zeit für die persönliche Interaktion, für Diskussionen oder Rollenspiele. Dr. Hilde Malcomess, Lehrbeauftragte der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, erläutert für Sie dieses Blended-Learning-Szenario im Video:

Sowohl für die Online-Lehre, die reine Präsenzlehre als auch das Blended Learning ist eine Sache gleichermaßen relevant: das didaktische Design. So treffen Sie die richtige Auswahl an digitalen Medien und Methoden, und das in Abstimmung mit vielen anderen wichtigen didaktischen Aspekten.

Mit digitalen Tools können zum Beispiel Lerninhalte auf vielfältige Weise präsentiert werden. Gleichzeitig lassen sich dabei interaktive Elemente einbinden, wodurch die Lernenden dazu motiviert werden, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Das kann durch einfache Fragen und Reflexionsimpulse geschehen, oder durch komplexere Aufgaben, bei denen das vermittelte Wissen direkt zur Anwendung kommt.

Praxis-Tipp | Lernmodule bei LEA erstellen

In LEA können Sie selbst Lernmodule erstellen, indem Sie in Ihrem Kurs unter "Inhalt" den Punkt "Neues Objekt hinzufügen" > "Lernmodul ILIAS" auswählen. Nach Kapiteln und Seiten sortiert können Sie darin u.a. Lerninhalte als Texte, Bilder, Videos oder Audios einfügen und verschiedene Fragetypen oder interaktive Bilder als einfache aktivierende Elemente einbinden. Außerdem können Sie das Layout und damit die Art der Wissenspräsentation selbst gestalten.

Unser Lehr-Champion für das Thema "Blended Learning":

Dr. Hilde Malcomess
Redenschreiber & Rhetorik-Profi
Lehrbeauftragte an der H-BRS

info@die-rede.de

Lotharstraße 32
50937 Köln

Telefon: +49 221 42 48 80 60